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O wie lieblich, o wie schicklich

Spruchbild: O wie lieblich, o wie schicklich, sozusagen herzerquicklich ist es doch für eine Gegend, w …

O wie lieblich, o wie schicklich, sozusagen herzerquicklich ist es doch für eine Gegend, wenn zwei Leute, die vermögend, ausserdem mit sich zufrieden, aber von Geschlecht verschieden, wenn nun diese, sag ich, ihre dazu nötigen Papiere sowie auch die Haushaltssachen endlich mal in Ordnung machen und in Ehren und beizeiten hin zum Standesamte schreiten, wie es denen, welche lieben vom Gesetze vorgeschrieben, dann ruft jeder freudiglich: Gott sei Dank! Sie haben sich!

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Über Wilhelm Busch

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1832 - 1908

Wilhelm Busch (1832–1908) schuf mit Max und Moritz und Die fromme Helene Bildergeschichten, deren Zweizeiler wie „Vater werden ist nicht schwer" zu deutschen Redewendungen wurden.

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Als Pionier des Comics veröffentlichte Busch seine ersten Bildergeschichten ab 1859; seit den 1870er Jahren war er in ganz Deutschland berühmt. Satirisch nahm er darin Spießbürger-Doppelmoral und geistliche Frömmelei aufs Korn. Privat lebte der verschlossene Maler – beeinflusst von niederländischen Meistern – jahrzehntelang zurückgezogen in der Provinz und bezeichnete seine weltberühmten Werke selbst nur als „Schosen".

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