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Sprüche über Erinnerung

470 Sprüche — Seite 13

Was vergangen ist, verschwindet nicht einfach, sondern lebt in der Erinnerung in neuer Form weiter. Sie bewahrt Stimmen, Gesichter, Schmerzen und Glücksmomente und verbindet damit Gegenwart und Vergangenheit auf eine Weise, die kein Besitz ersetzen kann. Deshalb gehört dieses Thema zu den innigsten Bereichen menschlichen Erlebens.

In stillen Augenblicken zeigt sich, wie sehr Erinnerung trösten, schmerzen und Identität stiften kann. Die Sprüche zu diesem Thema fassen jene innere Spurensammlung in Worte, durch die Menschen und Zeiten nicht ganz verloren gehen.

  1. Wer aus seiner Heimat scheidet, ist sich selten bewusst, was er alles aufgibt: Er merkt es vielleicht erst dann, wenn die Erinnerung daran eine Freude seines späteren Lebens wird.

    Gustav Freytag

  2. Du kannst Tränen vergießen, weil sie gegangen ist, Du kannst lächeln, weil sie gelebt hat, Du kannst die Augen schließen und von ihr träumen, Du kannst die Augen öffnen und sehen, was sie hinterl …

  3. Über große Demütigungen trösten wir uns selten - wir vergessen sie.

    Marquis de Vauvenargues

  4. Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bisdahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem …

    Rainer Maria Rilke

  5. Blumen hinterlassen eine Spur ihres Duftes in der Hand dessen, der sie verschenkt. Und sorgen für Freude beim Schenker, der später noch gerne an dich denkt.

  6. Die Wahrheit nimmt kein Blatt vor den Mund und ändert sich auch nicht alle zwölf Stund'.

  7. Sei brav wie ein Engel, dann hat man dich lieb, und denk an den Bengel, der dir das schrieb.

  8. Du hast gewirkt, du hast geschafft, bis ganz erlahmte Deine Kraft. Nun ruhen Deine fleissigen Hände, die immer gern für uns bereit, wir danken Dir's in Ewigkeit.

  9. Ruhm ist der Geist eines Menschen, der im Denken anderer Menschen weiterlebt.

    William Hazlitt

  10. Wir müssen nicht klagen, dass alles vergänglich sei. Das Vergänglichste, wenn es wahrhaft berührt, weckt in uns ein Unvergängliches.

    Christian Friedrich Hebbel

  11. Glücklich, wer auf seinem Pfad einen Freund gefunden hat!

  12. Ich bin bei Dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne. O wärst Du da!

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt.

    Mark Twain

  15. Die Dankbarkeit ist kein Unkraut, das auf jedem Boden gedeiht; sie ist eine zarte, feine Pflanze, die in der harten, verdorrten Erde sowenig als im nassen, verschwemmten Boden gut fortkommt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  16. Auf der Straße, ach wie schaurig, lag ein Herz und weinte traurig. Heb es auf, zertritt es nicht, denn es heißt "Vergiss mich nicht!"

  17. Schöne Tage, nicht weinen, wenn sie vergangen, sondern lachen, dass sie gewesen

    Rabindranath Tagore

  18. So vor fünfundzwanzig Jahren standet Ihr am Traualtar, und der Zukunft Tage waren Euch und andern noch nicht klar. Aber heut im Freundeskreise schaut Ihr zurück auf Eure Reise für das Ziel, das nic …

    Franz Grillparzer

  19. Böse Menschen hinterlassen ihren Stempel, wohin sie auch gehen

  20. Es ist leicht jemanden zu lieben, den man zum ersten Mal gesehen hat. Aber es ist schwer jemanden zu vergessen, den man einmal geliebt hat!