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Sprüche über Ewigkeit

227 Sprüche — Seite 4

Wo menschliche Zeit an ihre Grenze stößt, beginnt die Vorstellung von Ewigkeit. In diesem Begriff verdichten sich religiöse Hoffnung, philosophisches Staunen und die Ahnung, dass nicht alles Wirkliche im Vergehen aufgeht. Deshalb gehört dieses Thema zu den großen Fragen zwischen Glaube, Endlichkeit und Sehnsucht.

Was sie so schwer fassbar macht, ist ihre Entzogenheit vom gewöhnlichen Maß des Lebens. Ewigkeit verweist auf Dauer ohne Ende und gibt vielen Gedanken über Sinn, Tod und Transzendenz ihren besonderen Ernst.

  1. Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht, und sein innerstes Wesen sehnt sich nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen als seinem Ursprung und Ziel.

    Matthias Claudius

  2. Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken, durch der Jahrhunderte Strom trägt ihn das redende Blatt.

    Friedrich von Schiller

  3. Ich fürchte den Tod nicht; was ich in Gottes Auge gelte, weiß ich; ich bin ein armer Sünder, nur das Verdienst meines Erlösers wird mir die ewige Seligkeit erwerben.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  4. Flüsse und Berge altern nicht.

  5. Die Liebe ist der Dichtung Stern, Die Liebe ist des Lebens Kern, Und wer die Lieb' hat ausgesungen, Der hat die Ewigkeit errungen.

    Friedrich Rückert

  6. Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig.

    George Bernard Shaw

  7. Jeder ernstliche Kampf findet seine Versöhnung. Nur die Lüge, die innere Unwahrheit, ist zur ewigen Qual verdammt.

    Friedrich Wilhelm Josef Ritter von Schelling

  8. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    Christian Friedrich Hebbel

  9. Der Tag ist eine Miniaturewigkeit.

    Ralph Waldo Emerson

  10. Es gibt keine alte und moderne Literatur, sondern nur eine ewige und eine vergängliche.

    Ernst von Feuchtersleben

  11. Liebe mich wenig, aber liebe mich lang

    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  12. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    Gorch Fock

  13. Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind; unsterblich, wo wir lieben.

    Karl Theodor Jaspers

  14. Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.

  15. Ich liebe meine irdischen Freunde als Gefährten der Ewigkeit.

    Mechthild von Magdeburg

  16. Was die erste Liebe genannt wird, lebt fort in der zweiten, in jeder folgenden, wird in jeder späteren neu geboren; denn die Liebe ist ewig und eins.

    Friedrich Ludwig Jahn

  17. Wo ein Herz die kühlen Strahlen der Sterne in sich aufgesogen hat, weichen alle irdischen Gespenster, denn im Licht ist Frieden; im Anblick der Unendlichkeit offenbart sich uns die Ahnung der Ewigkeit …

    Wilhelmine von Hillern

  18. Nicht die sichtbare und vergängliche Materie ist das Wirkliche, Reale, Wahre - sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist.

    Max Planck

  19. Lass mich schlafen, bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen, sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen, und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und i …

    Khalil Gibran

  20. Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.

    Dietrich Bonhoeffer