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Sprüche über Gefahr

564 Sprüche — Seite 14

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.

    August Strindberg

  2. Der Schiffbrüchige fürchtet auch die ruhigen Gewässer.

    Ovid

  3. Die folgenschwersten Fehler passieren, wenn der Mensch sich für unfehlbar hält.

    Else Pannek

  4. Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, ein Gedanke zu heißen

    Oscar Wilde

  5. Hüte Dich vor dem Imposanten. Aus der Länge des Stieles kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.

    Peter Altenberg

  6. Wer nichts sagt, erstickt daran. Wer durchgehend redet, erschlägt damit andere.

    Else Pannek

  7. Glück ist dem Menschen gefährlicher, als Unglück. Dieses hält ihn wachsam, jenes macht ihn gleichgültig

    Charles-Louis de Montesquieu

  8. Nur unterdrückte Worte sind gefährlich

    Ludwig Börne

  9. Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt, dass man lernen muss, freundlich über das Kleine hinwegzugehen, wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.

    Georg Ebers

  10. Wie lange soll der Urlaub dauern? So lange, dass der Chef Sie vermisst, aber nicht so lange, bis er entdeckt, dass er auch ohne Sie recht gut auskommen kann.

  11. Auf vielen Wegen kannst du dich verlieren. Finden nur auf deinem.

    Else Pannek

  12. Ein Held ist oft nur ein Mensch, der nicht die Fähigkeit besitzt, eine Gefahr zu erkennen.

  13. Es ist wichtiger, die Möglichkeiten des Lebens im Auge zu haben als die Gefahren.

    Rainer Haak

  14. Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.

    Georg Christoph Lichtenberg

  15. Wer mit den Augen anderer sieht, übersieht die Notwendigkeit, sich seinen Platz zu schaffen.

    Else Pannek

  16. Die gefährlichsten Unwahrheiten, sind Wahrheiten, mäßig entstellt

    Georg Christoph Lichtenberg

  17. Der Friede ist stets nur um Haaresbreite vom Krieg entfernt.

    Carl Hilty

  18. Ein guter Mensch, der seine Fehler nicht eingesteht und sich stets rechtfertigen will, kann zum Ungeheuer werden.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  19. Frauen sind für Männer wohl die gefährlichsten Wesen auf der Welt, doch was ist ein Leben ohne Gefahren.

  20. Hass ist grenzenlos.

    Heinrich Martin