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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 7

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Alle Regierungen fordern blinden Glauben, sogar die göttliche.

    Christian Friedrich Hebbel

  2. ...und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise - und die Reise ist zu Ende.

    Matthias Claudius

  3. Der Westen hat Christus verloren; daran muß er zugrunde gehen.

    Fjodor M. Dostojewski

  4. Möge Gott dein Schiff lenken, wenn du bedrückt durch Stürme gehst, er halte flach die Wellen und zeige dir das nahe Ufer. Er sei deine Zukunft und dein Licht auf hoher See.

  5. Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht. Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht. Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid; sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten …

    Dietrich Bonhoeffer

  6. Menschliche Wertschätzung kann sogar infolge kleinlicher Ursachen eines Tages in Haß umschlagen, göttliche Liebe jedoch ist unveränderlich, nur der Tod vermag sie aufzuheben.

    Konfuzius

  7. Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht: Allen Dingen hat er Grenzen gesetzt, nur der Dummheit nicht.

    Konrad Adenauer

  8. Herr, segne meinen ersten Tag und den letzten Tag. Segne die Stunden, die Du mir schenkst. Was ich berühre, was ich höre, was ich sehe, was ich rede, soll gesegnet sein. Herr, halte mich in Deinen …

  9. Wenn Frauen gut wären, würde der liebe Gott eine genommen haben.

  10. Einen Gottlosen habe ich noch nie gesehen, nur Ruhelose sind mir begegnet.

    Fjodor M. Dostojewski

  11. Unser glaube an Gott bestimmt, wie wir mit unserem zerbrochenen Träumen fertig werden. Er gibt uns die Überzeugung, dass jenseits des zeitlichen Lebens das ewige Leben herrscht.

    Martin Luther King

  12. So selig ist kein Seliger, so glücklich ist kein Glücklicher wie ein Mensch, der Gott im Herzen hat

    Antonius von Padua

  13. Wir gehören nicht uns selbst, sondern dem Herrn

    Johannes Calvin

  14. Ruhe zieht das Leben an. Unruhe verscheucht es; Gott hält sich mäuschenstill, darum bewegt sich die Welt um ihn.

    Gottfried Keller

  15. Schönheit ist eines der seltenen Wunder, die unsere Zweifel an Gott verstummen lassen

    Jean Anouilh

  16. Die Seele ist die Masse, in welche Gottes Bildnis vornehmlich eingedrückt ist.

    Ulrich Zwingli

  17. Weißt du, wie du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm deine Pläne

    Blaise Pascal

  18. Alle Lichter, die wir anzünden, zeugen von dem Licht, das da erschienen ist in der Dunkelheit

    Friedrich von Bodelschwingh

  19. Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhen, dem die Liebe nicht im Schoße wohnt, und dessen Fuß nicht in der Erde wurzelt.

    Clemens Brentano

  20. Gott bewahre uns vor einem bösen Nachbarn und einem Anfänger im Geigenspiel.