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Sprüche über Menschheit

403 Sprüche — Seite 4

Wer von der Menschheit spricht, meint mehr als die Summe einzelner Menschen. In diesem großen Begriff liegen Größe und Versagen, gemeinsamer Ursprung und geteilte Verantwortung, Kulturleistung und Selbstzerstörung zugleich. Deshalb besitzt dieses Thema einen weiten Horizont und eine ernste moralische Schwere.

Sein Gewicht wird besonders dort spürbar, wo Unterschiede zurücktreten und das Gemeinsame in den Vordergrund rückt. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Verbundenheit, Würde und Zukunft und machen deutlich, wie sehr das Schicksal aller miteinander verknüpft bleibt.

  1. Wer noch niemals anderen Leuten auf die Füße getreten, hat sich vermutlich noch niemals von der Stelle bewegt.

    Franklin P. Jones

  2. Jede bessere Zukunft, welche man der Menschheit anwünscht, ist notwendigerweise auch in manchem Betracht eine schlechtere Zukunft.

    Friedrich Nietzsche

  3. Die Probleme, vor denen unsere heutige Gesellschaft steht, lassen sich nicht mit militärischen Mitteln lösen.

    John F. Kennedy

  4. Politik muß jedermanns Sache werden. Man darf sie nicht den Fachleuten überlassen.

    Gustav Walter Heinemann

  5. Gewaltlosigkeit ist die Antwort des Negers auf seine Not. Sie wird vielleicht auch die Antwort auf die verzweifelte Not der Menschheit sein.

    Martin Luther King

  6. Wir Menschen brauchen beides, Geselligkeit und Einsamkeit, um innerlich gesund zu bleiben. Eins allein wird uns immer krank machen.

    Wilhelm von Kügelgen

  7. Der entscheidende Augenblick der menschlichen Entwicklung ist immerwährend.

    Franz Kafka

  8. Die Zahl der Dummen und Einfältigen ist überall sehr groß.

    Erasmus von Rotterdam

  9. Willst du wissen, woraus die Menschheit besteht? Aus denen, die sich nicht um dich kümmern.

    Martin Kessel

  10. Der Staat ist für die Menschen da, und nicht die Menschen für den Staat.

    Albert Einstein

  11. Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  12. Dass irgend ein Mensch auf der Erde ohne Vorurteil sein könnte, ist das größte Vorurteil.

    August von Kotzebue

  13. Wer möchte diesen Erdenball noch fernerhin betreten, wenn wir Bewohner überall die Wahrheit sagen täten ...

    Wilhelm Busch

  14. Eigentümlich ist menschlicher Gemütsart, Beleidigte zu hassen.

    Tacitus

  15. Die Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit.

    Peter Rosegger

  16. Es ist eine abgeschmackte Verleumdung der menschlichen Natur, dass der Mensch als Sünder geboren werde.

    Johann Gottlieb Fichte

  17. Die breite Menge misst Freundschaften an ihrem Nutzen

    Ovid

  18. Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.

    William Somerset Maugham

  19. Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist,so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.

    Aristoteles

  20. Blase dein Stücklein, aber wolle deinen Takt nicht der ganzen Menschheit aufdrängen

    Wilhelm Raabe