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Sprüche über Mode

67 Sprüche — Seite 2

Mode zeigt, wie stark Menschen zwischen Eigenheit und Zugehörigkeit schwanken. Sie erneuert Formen, setzt Zeichen und macht sichtbar, wie sehr das Äußere auch eine Sprache von Zeitgefühl, Nachahmung und Abgrenzung sein kann. Deshalb ist das Thema nicht oberflächlich, sondern ein Spiegel gesellschaftlicher Bewegungen.

  1. Die große Mode ist jetzt pessimistischer Optimismus: Es ist zwar alles heilbar, aber nichts heil.

    Ludwig Marcuse

  2. Der Wind des Zeitgeistes weht heute da und morgen da. nd wer sich danach richtet, der wird vom Winde verweht.

    Helmut Kohl

  3. Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich

    Christina I. von Schweden

  4. Alle Untugenden, die gerade modern sind, gelten als Tugenden.

    Jean-Baptiste Molière

  5. Eine Frau ist nicht so jung, wie sie sich anzieht, sondern wie sie sich mit bewußtem Stolze ausziehen darf.

    Carl Ludwig Schleich

  6. Unter den Menschen sind die alten am besten - unter den Kleidern die neuen

  7. Gegen einen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf

    Theodor Fontane

  8. Das Misstrauen ist die Mutter der Sicherheit.

  9. Jede Mode ist zweimal lächerlich: am Anfang und am Ende.

    Emanuel Wertheimer

  10. Es gibt Menschen, die sich auch innerlich kleiden, wie es die Mode heischt.

    Berthold Auerbach

  11. Die Kleider der Frau sind der Preis für des Mannes Frieden.

  12. Die Mode ist so häßlich, dass man sie alle sechs Monate ändern muß.

    Oscar Wilde

  13. Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.

    Philip Chesterfield

  14. Die Mode ist weiblichen Geschlechts, hat folglich ihre Launen

    Karl Julius Weber

  15. Kleider machen Leute, Goldüberzug Buddhafiguren

  16. Begrüßt wird man nach Kleidung, verabschiedet nach Klugheit

  17. Geld im Beutel kommt nie aus der Mode.

    Thomas Fuller

  18. Zu dem Zauber der Frau gehört auch die Kleidung.

    John Knittel

  19. Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich.

    Rudolf Steiner

  20. Auch das Gewissen der Menschen unterliegt der Mode.

    Daniel Spitzer