Sprüche und Zitate von Seneca
112 Zitate — Seite 6
Über den Autor
Philosoph · Römisch · 4 v. Chr. - 65 n. Chr
Lucius Annaeus Seneca (ca. 1–65 n. Chr.) war ein römischer Stoiker, der als Erzieher und Berater Kaiser Neros dessen Herrschaft mitgestaltete und auf kaiserlichen Befehl Selbsttötung beging.
Mehr auf WikipediaWer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich geändert
✦ 3.7Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins
✦ 3.6Glücklich ist nicht, wer andern so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.
✦ 3.6Eher muss man darauf achten, mit wem man isst und trinkt, als was man isst und trinkt
✦ 3.5Dass es unzählige Krankheiten gibt, ist nicht verwunderlich; man braucht nur die Köche zu zählen
✦ 3.5Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben, und unsere Gesellschaft ähnelt einem Gewölbe, in dem Steine einander am Fallen hindern.
✦ 3.5Es gibt ein altes Sprichwort: Ein Ermüdeter sucht Streit. Dasselbe gilt vom Hungrigen und Durstigen und überhaupt von jedem Menschen, den etwas quält.
✦ 3.5Ich wundere mich oft darüber, wie leichtfertig man um Zeit bittet und sie anderen gewährt. Es ist gleichsam, als wenn um ein Nichts gebeten würde.
✦ 3.4In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.
✦ 3.4Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt a …
✦ 3.4Das Leben ist wie eine Rolle auf dem Theater. Es kommt nicht darauf an, dass lange, sondern dass gut gespielt wird.
✦ 3.3Manche Zeit wird uns entrissen, manche gestohlen, manche verrinnt einfach. Am schädlichsten ist jedoch ein Verlust, der durch Nachlässigkeit entsteht.
✦ 2.9