236 Sprüche — Seite 4
Ohne Vertrauen bleibt selbst Nähe unsicher und jedes Miteinander brüchig. Es ist die Bereitschaft, sich dem anderen zu öffnen, ohne völlige Kontrolle zu behalten, und macht damit Beziehungen erst wirklich lebendig. Deshalb gehört dieses Thema zu den kostbarsten und zugleich verletzlichsten Kräften des menschlichen Lebens.
Sein Wert zeigt sich besonders dort, wo Enttäuschung möglich wäre und dennoch Zuversicht gewagt wird. Vertrauen wächst langsam, bewährt sich im Alltag und kann durch Verlässlichkeit stärker werden als durch jedes große Versprechen.
Es ist besser, einen Freund haben, der viel wert ist, als viele haben, die nichts wert sind
— Julius Wilhelm Zincgref
Guter Freund kommt ungeladen
Vertrau ein Geheimnis einem Stummen, und er wird reden.
Behüte mich Gott vor meinen Freunden, mit den Feinden will ich schon fertig werden
Eine schöne Menschenseele finden, ist Gewinn.
— Johann Gottfried Herder
Sinnesfreuden ziehen vorbei und verschwinden in einem Augenblick. Aber die Freundschaft zwischen uns, das gegenseitige Vertrauen, die Freude unserer Herzen, die Verzückung unserer Seelen, diese Dinge …
— Voltaire
Freundschaft - das sind zwei Herzen, die sich eine Last teilen.
Freundschaft hält alles aus, glaubt dir immer, hofft mit dir und steht alles mit dir durch, Freundschaft hört nie auf.
In der Armut lernt man Freunde kennen.
Voraussetzung für eine gute Ehe ist, die richtige Person zu finden und selbst die richtige Person zu sein.
Wer einen Freund findet, findet einen Schatz.
Den Helfer such dir, den du mehr bewunderst, wenn du ihn siehst, als wenn du ihn hörst.
— Seneca
Alte Freunde soll man nicht verkaufen, denn man weiß nicht, wie die neuen geraten
Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer
Wer nicht genügend vertraut, wird kein Vertrauen finden.
— Laotse
Wer damit anfängt, dass er allen traut, wird damit enden, dass er einen jeden für einen Schurken hält
— Christian Friedrich Hebbel
Freundschaft ist des Lebens Salz
Trauet Euren Träumen, denn das Tor der Ewigkeit ist darin verborgen.
— Khalil Gibran
Wer zwischen zwei Freunden Richter ist, verliert den einen
Ein Freund: meine anderes Ich
— Zenon von Kition