Sprüche und Zitate von Wilhelm von Humboldt
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Über den Autor
Deutsch · 1769 - 1859
Wilhelm von Humboldt (1767–1835) gründete die Berliner Universität, prägte das humboldtsche Bildungsideal und reformierte das preußische Schul- und Universitätswesen.
Mehr auf WikipediaDie Zeit ist nur ein leerer Raum, dem Begebenheiten, Gedanken und Empfindungen erst Inhalt geben.
✦ 3.9Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.
✦ 3.8Der Glückliche bedarf des Glaubens, um nicht übermütig zu werden, der Nichtglückliche aber als Halt und der Unglückliche, um nicht zu unterliegen.
✦ 3.8Je mehr der Mensch für sich wirkt, desto mehr bildet er sich für die Gemeinschaft. Je größer die Gemeinschaft und der Zwang, desto leichter wird er zum billigen Werkzeug.
✦ 3.8Der körperliche Zustand hängt sehr viel von der Seele ab. Man suche sich vor allem zu erheitern und von allen Seiten zu beruhigen.
✦ 3.8Zur Beruhigung der Gemüter trägt angemessene Beschäftigung viel bei.
✦ 3.8Nie ist das menschliche Gemüt heiterer gestimmt, als wenn es seine richtige Arbeit gefunden hat.
✦ 3.7Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach dem Menschen so gut ein Bedürfnis als Essen und Schlafen
✦ 3.7Glücklich sein ist eine Gabe des Schicksals und kommt nicht von aussen, man muss es sich selbst erkämpfen. Das ist aber auch tröstend, denn man kann es erkämpfen
✦ 3.6Auch in Frauen bewahrt das Alter vieles, was man in ihrer Jugend vergeblich suchen würde.
✦ 3.6Mit der Energie aber schwindet jede andre Tugend hin. Ohne sie wird der Mensch Maschine. Man bewundert, was er tut; man verachtet, was er ist.
✦ 3.6Meiner Idee nach ist Energie die erste und einzige Tugend des Menschen.
✦ 3.6Kein Mensch ist unersetzbar.
✦ 3.6Im Grund sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben
✦ 3.6Der Tod ist kein Abschnitt des Daseins, sondern nur ein Zwischenereignis, ein Übergang aus einer Form des endlichen Wesens in eine andere.
✦ 3.6Bilde dich selbst! Und dann wirke auf andere durch das, was du bist!
✦ 3.6Das Leben leicht tragen und tief genießen, ist ja doch die Summe aller Weisheit.
✦ 3.5Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.
✦ 3.5Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache. Sie bestimmt die Sehnsucht danach, und die Entfremdung vom Heimischen geht immer durch die Sprache am schnellsten und leichtesten, wenn auch am leisest …
✦ 3.5Es ist sichtbar ein Vorzug des Alters, den Dingen der Welt ihre materielle Schärfe und Schwere zu nehmen und sie mehr in das innere Licht der Gedanken zu stellen, wo man sie in größerer, immer b …
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