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Sprüche über Zweifel

209 Sprüche — Seite 6

Zwischen blindem Glauben und sicherem Wissen hat der Zweifel seinen eigentümlichen Platz. Er stört bequeme Gewissheiten, prüft scheinbar Festes und kann dadurch lähmen oder vertiefen. Deshalb gehört dieses Thema zu den produktiven, aber auch belastenden Kräften des Denkens und Fühlens.

Nicht jeder Zweifel ist Schwäche, manche Form davon bewahrt vor Selbsttäuschung und Eitelkeit. Er wird erst dann unerquicklich, wenn Prüfen in endloses Zögern umschlägt und kein Entschluss mehr gewagt wird.

  1. Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.

    Gotthold Ephraim Lessing

  2. Wir müssen es riskieren, anfechtbare Dinge zu sagen, wenn dadurch lebenswichtige Fragen aufgerührt werden.

  3. Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.

    Sir Arthur Conan Doyle

  4. Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.

    René Descartes

  5. Die volle Wahrheit kann ein tapferes Herz ertragen; doch nicht die Zweifel, die im finsteren an ihm nagen.

    Jean-Baptiste Molière

  6. Jeder Tag hat zwei Henkel. Wir können ihn entweder an dem der Zaghaftigkeit anpacken oder an dem der Zuversicht.

    Dwight "Ike" David Eisenhower

  7. Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht

    Friedrich Vischer

  8. Das Misstrauen ist die Mutter der Sicherheit.

  9. Der Schuldige flieht, auch wenn er nicht verfolgt wird.

    Annette von Droste-Hülshoff

  10. Nüchtern sein und zweifeln, das ist der Kern der Weisheit.

    Epicharmos

  11. Der Feinde Fehler soll man kennen, aber nicht nennen

  12. Rechtzeitige und vorsorgliche Angst ist die Mutter der Sicherheit

    Edmund Burke

  13. Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  14. Verzweiflung ist nicht nur der Gipfel unseres Unglücks, sondern auch unserer Schwäche

    Marquis de Vauvenargues

  15. Der Mensch ist von Natur aus ehrgeizig und misstrauisch und weiß sich im Glück nicht zu mäßigen.

    Nicolaus Machiavelli

  16. Denn niemand geht mit derselben Sicherheit an die Tat, mit welcher der Rat kommt, sondern Zuversicht herrscht beim Rat, Zaghaftigkeit und Halbheit bei der Tat.

    Thukydides

  17. Es gibt keine Seele, die nicht ihr Wattenmeer hätte, in dem zu Zeiten der Ebbe jedermann spazieren gehen kann.

    Christian Morgenstern

  18. Der Zweifel ist das Wartezimmer der Erkenntnis.

  19. Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen

    Blaise Pascal

  20. Bringen Hufeisen wirklich Glück? Ich bezweifle es - ich habe schon viele unglückliche Pferde gesehen.

    Pearl S. Buck