Sprüche und Zitate von Johann Wolfgang von Goethe
339 Zitate — Seite 5
Über den Autor
Dichter und Dramatiker · Deutsch · 1749 - 1832
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) schuf mit „Die Leiden des jungen Werthers" und „Faust" zwei Werke, die die europäische Literatur dauerhaft formten.
Mehr auf WikipediaWir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.
✦ 3.9Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler eine rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allen: nur die Fähigkeit dazu wird uns …
✦ 3.9Man ruht in ihrer Liebe, man erlaubt sich eine Laune, ungezähmter wirkt die Leidenschaft, und so verletzen wir am ersten die, die wir am zärtesten lieben.
✦ 3.9Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.
✦ 3.9Liebe ist freiwillige Gabe, Schmeichelei, Huldigung.
✦ 3.9Was auch als Wahrheit oder Fabel in tausend Büchern dir erscheint, das alles ist ein Turm zu Babel, wenn es die Liebe nicht vereint.
✦ 3.9Klugheit wird schwankend irre, zeigt die Liebe nicht den Pfad.
✦ 3.9Zum Tun gehört Talent - zum Wohltun Vermögen.
✦ 3.9Die Tinte macht uns wohl gelehrt, doch ärgert sie sich, wo sie nicht hingehört. Geschrieben Wort ist Perlen gleich, ein Tintenkleks ein böser Streich.
✦ 3.9Unter Gesundheit verstehe ich nicht "Freisein von Beeinträchtigungen", sondern die Kraft mit ihnen zu leben
✦ 3.9Tadelt man, dass wir uns lieben, dürfen wir uns nicht betrüben: Tadel ist von keiner Kraft. Andern Dingen mag das gelten, kein Missbilligen, kein Schelten, macht die Liebe tadelhaft.
✦ 3.9Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen
✦ 3.9Die Weisen sagen: Beurteile niemand, bis du an seiner Stelle gestanden hast.
✦ 3.9Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.
✦ 3.9Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt, und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.
✦ 3.9Das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.
✦ 3.9Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
✦ 3.9Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.
✦ 3.9Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt
✦ 3.9Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.
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