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Sprüche über Enttäuschung

180 Sprüche — Seite 3

Wer enttäuscht ist, hat meist mehr erhofft — nicht weniger. Darin liegt eine stille Würde: Enttäuschung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Engagement, von Vertrauen, das sich nicht erfüllt hat. Sie zeigt, dass man bereit war zu glauben, sich zu öffnen, etwas zu wagen.

Deshalb trägt dieses Thema eine ehrliche Tiefe in sich, die weit über bloße Klage hinausreicht. Im Nachdenken darüber gewinnt das Erlebte Abstand — und bisweilen auch den Mut, es trotz allem noch einmal zu wagen.

  1. Wir nennen es "zu weit gegangen", wenn uns jemand zu nahe getreten ist.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  2. Jeder Schritt im Leben - ob nun vorwärts oder zurück - ist immer eine Erfahrung.

  3. Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.

    Honoré de Balzac

  4. Ich ziehe es stets vor, von jedem Menschen das Beste anzunehmen - das erspart viel Verdruß.

    Rudyard Kipling

  5. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen.

    Thomas Paine

  6. Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.

    Nicolaus Machiavelli

  7. Übereifer grenzt an Torheit und führt zu Enttäuschungen.

    Honoré de Balzac

  8. Ernüchternde Gedanken sind in manchen Fällen vergleichbar mit Drogenentzug.

    Christa Schyboll

  9. Auch das Alltagsleben kann eine Tragödie sein.

    Hans Christian Andersen

  10. Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.

    Otto von Bismarck

  11. Vergiss Kränkungen - aber vergiss Freundlichkeiten nie

  12. Viele versprechen Berge und machen dann Maulwurfshügel.

  13. Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.

    Max Planck

  14. Der Tod ist nur dann schlimm, wenn man sein Lebtag auf das Glück gewartet hat, und es ist nicht gekommen.

    Hermann Sudermann

  15. Das Fehlschlagen einer schönen Hoffnung ist schwerer zu tragen als ein unerwartetes Leid.

    Georg Ebers

  16. Seine besten Opfer sucht der Teufel unter denen, die enttäuscht sind, weil sie meinten, der Himmel habe zu halten, was sie sich von ihm versprechen.

    Emil Gött

  17. Das Unglück beugt eben nur den, der sich vorher vom Glück täuschen ließ. Wen aber das Glück nicht aufgeblasen machte, dem kann auch ein Glückswechsel nichts anhaben.

    Seneca

  18. Dass niemand Weisheit erben mag noch Kunst, das ist ein harter Schlag!

    Bernhard Freidank

  19. Hat der Abend auch keine Sonne, so hat er doch Sterne

    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  20. Fühlst du dich von jemandem beleidigt; so stellst du dich geistig unter ihn.

Wer enttäuscht ist, hat meist mehr erhofft — nicht weniger. Darin liegt eine stille Würde: Enttäuschung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Engagement, von Vertrauen, das sich nicht erfüllt hat. Sie zeigt, dass man bereit war zu glauben, sich zu öffnen, etwas zu wagen.

Deshalb trägt dieses Thema eine ehrliche Tiefe in sich, die weit über bloße Klage hinausreicht. Im Nachdenken darüber gewinnt das Erlebte Abstand — und bisweilen auch den Mut, es trotz allem noch einmal zu wagen.