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Sprüche über Enttäuschung

180 Sprüche — Seite 5

Wer enttäuscht ist, hat meist mehr erhofft — nicht weniger. Darin liegt eine stille Würde: Enttäuschung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Engagement, von Vertrauen, das sich nicht erfüllt hat. Sie zeigt, dass man bereit war zu glauben, sich zu öffnen, etwas zu wagen.

Deshalb trägt dieses Thema eine ehrliche Tiefe in sich, die weit über bloße Klage hinausreicht. Im Nachdenken darüber gewinnt das Erlebte Abstand — und bisweilen auch den Mut, es trotz allem noch einmal zu wagen.

  1. An der Frau erlebt man nicht nur die Enttäuschungen, die sie uns bereitet, sondern auch jene, die wir ihr bereiten.

    Peter Altenberg

  2. Kann man das Werden eines schlechten Buches vergeben, dann nur den Ärmsten, welche schreiben, um zu leben.

    Jean-Baptiste Molière

  3. Ein Pessimist ist ein Optimist mit Lebenserfahrung.

  4. Das Undankbarste, weil Unklügste, was es gibt ist Dank erwarten oder verlangen!

    Theodor Fontane

  5. Bisweilen sind wir unwilliger, wenn unsere Erwartungen teilweise, als wenn sie gar nicht erfüllt werden.

    Otto Weiss

  6. Muss denn nicht jeder bittere Erfahrungen in der Welt machen, um die Welt kennenzulernen?

    Jakob Michael R. Lenz

  7. Wirf jeden Tag Ballast ab, der deine Seele beschwert - eine Furcht, einen Ärger, eine Enttäuschung, eine Trägheit

  8. Wer längst Vergangenes in der Gegenwart aufsuchen möchte, setzt sich meist einer großen Enttäuschung aus.

    Wilhelm Busch

  9. Es gibt Menschen, die Fische fangen, und solche, die nur das Wasser trüben.

  10. In jedem Wunsch schlummert die Enttäuschung seiner Erfüllung

    Nikolaus von Kues

  11. Gesegnet sei der, der nichts erwartet. Er wird nie enttäuscht werden.

    Alexander Pope

  12. Von Freunden geschlagene Wunden heilen schwerer als die von Feinden.

    August Pauly

  13. Das Aufstellen eines Budgets ist die Kunst, Enttäuschungen gleichmäßig zu verteilen.

    Laurence Sterne

  14. Der höhere Mensch ist mehr verbittert, wenn ihn die Menschen nicht beachten.

  15. Über große Demütigungen trösten wir uns selten - wir vergessen sie.

    Marquis de Vauvenargues

  16. Arznei ist im Munde bitter, Wahrheit beleidigt die Ohren.

  17. Das Auge des Freundes ist so empfindlich, dass der geringste Anlass es verletzt

  18. Wer der Frau glaubt, betrügt sich, wer ihr nicht glaubt, wird betrogen

  19. Schöne Mädchen geben ihren schlecht behandelten Liebhabern oft durch hässliche oder unwürdige Ehemänner eine späte, ausreichende Genugtuung.

    Jean de la Bruyère

  20. Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.

    Peter Sirius

Wer enttäuscht ist, hat meist mehr erhofft — nicht weniger. Darin liegt eine stille Würde: Enttäuschung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Engagement, von Vertrauen, das sich nicht erfüllt hat. Sie zeigt, dass man bereit war zu glauben, sich zu öffnen, etwas zu wagen.

Deshalb trägt dieses Thema eine ehrliche Tiefe in sich, die weit über bloße Klage hinausreicht. Im Nachdenken darüber gewinnt das Erlebte Abstand — und bisweilen auch den Mut, es trotz allem noch einmal zu wagen.