824 Sprüche — Seite 15
Was trägt, wenn Sicherheiten brüchig werden und Beweise nicht mehr ausreichen, ist oft der Glaube. Er richtet den Blick über das Sichtbare hinaus und gibt dem Menschen Halt, ohne ihm jede Unsicherheit zu nehmen. Gerade darin liegt seine eigentümliche Würde, die nicht auf Wissen, sondern auf Vertrauen beruht.
Neben religiöser Tiefe umfasst dieses Thema auch die Kraft, an Sinn, Hoffnung und das Gute im Leben festzuhalten. Zuversicht und Zweifel, Hingabe und innere Freiheit schließen sich dabei nicht aus — Glaube beginnt oft genau dort, wo Kontrolle endet und der Mensch sich dennoch nicht verloren gibt.
Ich glaube, nur der liebe Gott darf Gutes tun, deshalb werden alle, die sich in seine Angelegenheiten mischen, so grausam bestraft.
— Honoré de Balzac
Sei bereit zum Guten, mehr verlangt Gott nicht.
— Maria Ward
Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus Deiner guten und geliebten Hand.
— Dietrich Bonhoeffer
Fürchtet euch nicht, Gott wird uns helfen.
— Maria Ward
Denn es gibt nichts, wodurch wir Gott mehr gleichen, als durch Wohltätigkeit
— Johannes Calvin
Furcht gibt es in der Liebe nicht. Die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben.
Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhaus errichtetes ewiges Haus im Himmel.
Gott selbst hat in seiner unendlichen Güte alles so gestaltet, dass alles, was zu seiner Ehre dient, auch für uns heilvoll ist
— Johannes Calvin
Welche Unehre tun wir Gott an, wenn wir ihm nur so viel zutrauen, wie unsere Vorstellungen fassen!
— Johannes Calvin
Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, gelieb …
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Das Heil aller Frommen ist in der Hoffnung aufbewahrt
— Johannes Calvin
Das Leben ist wie ein Wachtposten, auf den uns der Herr gestellt hat und den wir nicht verlassen dürfen, bis er uns abberuft.
— Johannes Calvin
Nichts ist unglaubwürdiger als die Wirklichkeit.
— Fjodor M. Dostojewski
Sei überzeugt, Gott wird dir immer das geben, was am besten für dich ist
— Maria Ward
Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.
— Friedrich Nietzsche
Das nämlich ist die wahre Regel des Glaubens, dass wir mitten in der Dunkelheit des Todes doch das Licht des Glaubens wahrzunehmen wissen
— Johannes Calvin
Wenn wir glauben, dass der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.
— Johannes Calvin