300 Sprüche — Seite 3
Kaum etwas rückt den Menschen so unerbittlich auf sich selbst zurück wie die Krankheit. Sie stört Gewohnheiten, nimmt Sicherheit und macht spürbar, wie eng Körper, Seele und Lebensmut miteinander verbunden sind. Deshalb ist dieses Thema nie bloß medizinisch, sondern immer auch existenziell.
In ihr zeigt sich, wie verletzlich das Leben bleibt und wie viel Geduld, Trost und innere Sammlung in schweren Zeiten nötig werden. Krankheit zwingt zum Innehalten und stellt Fragen nach Belastbarkeit, Sinn und dem Wert dessen, was zuvor selbstverständlich schien.
Eind jedliche Krankheit hat ihre eigene Arznei.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Die Kunst der Medizin besteht darin, den Patienten beschäftigt zu halten, während die Erkrankung ihren eigenen Verlauf nimmt.
— Voltaire
Denn noch bis jetzt gab es keinen Philosophen, der mit Geduld das Zahnweh konnt' ertragen
— William Shakespeare
Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.
— Johann Wolfgang von Goethe
Erkläre dich für gesund und du magst es werden.
— Ernst von Feuchtersleben
Lieber's Geld zum Kramer tragen als in die Apotheke.
Besser ist es, der Körper leidet, als die Seele.
— Menander
Erwarte nie Krankheit oder Schmerzen für morgen, mögen Krankheit oder Schmerzen heute noch so arg gewesen sein, für morgen erwarte nur Kraft.
— Prentice Mulford
Lange Krankheit, sicherer Tod.
Es ist doch unter aller Menschenwürde, krank und abhängig zu sein.
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Wo Ärzte und Apotheker fehlen, da sterben die Leute an Altersschwäche.
All unsere sogenannten Erfolgreichen sind Leidende, Kranke mit verdorbenen Mägen, verdorbener Seele.
— John Steinbeck
Die beste Arznei für den Mensch ist der Mensch. Der höchste Grund dieser Arznei ist die Liebe.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Nicht vom Geben, sondern vom Behalten werden wir krank.
— Antoine de Saint-Exupéry
Der Tod entsetzt uns, selbst wenn wir wissen, dass er kommen wird.
— John Steinbeck
Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
— Arthur Schopenhauer
Gesundheit ist ein Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens - und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit
Fürchte das Alter, denn es kommt nicht allein.
Wir Menschen brauchen beides, Geselligkeit und Einsamkeit, um innerlich gesund zu bleiben. Eins allein wird uns immer krank machen.
— Wilhelm von Kügelgen
Es ist wichtig, einen kranken Körper zu stärken, damit er dem Teufel und seinen Gehilfen Widerstand leisten kann.
— Hildegard von Bingen