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Sprüche über Veränderung

529 Sprüche — Seite 26

Nichts Lebendiges bleibt auf Dauer unverändert, und doch wird Veränderung oft zugleich ersehnt und gefürchtet. Sie löst Vertrautes auf, eröffnet Neues und zwingt dazu, sich zu fragen, was bewahrt und was überwunden werden sollte. Deshalb gehört dieses Thema zu den bewegendsten Erfahrungen menschlichen Daseins.

Ihre eigentliche Kraft entfaltet sich dort, wo Wandel nicht bloß geschieht, sondern bewusst gestaltet wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Entwicklung und Verlust, Mut und Unsicherheit miteinander verbunden sind und warum jeder Neubeginn auch den Abschied von etwas Altem verlangt.

  1. Wir müssen eine innere Spannung tragen, solange wir sie tragen können, allmählich löst sie sich vielleicht und es wird uns eine neue Offenbarung

    Paul Olaf Bodding

  2. Warum das Böse auf der Welt? Dass aus der Kraft der Sünde die Überkraft des Guten werde.

    Paul Olaf Bodding

  3. Kein Problem kann gelöst werden solange es nicht auf etwas einfaches reduziert wird. Die Veränderung einer vagen Schwierigkeit in eine spezifische, konkrete Form ist ein wichtiger Bestandteil des Denk …

    John Pierpont Morgan

  4. Ein Tag wird kommen, an dem es keine anderen Schlachtfelder mehr geben wird als die Märkte, die sich dem Handel öffnen; und die der Geister, die sich den Ideen öffnen

    Victor-Marie Hugo

  5. Alles Leben hat keinen Stillstand und das Schönste ist das Schnellste.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  6. Wer lauter große Dinge sehen will, muss sich zu einer Mücke wünschen.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  7. Jeder Mensch sollte die Welt mit seinem Leben ein ganz klein wenig besser machen.

    Frances Hodgson Burnett

  8. Was Zeit und Menschen zerstören, entsteht in neuen Formen wieder, und die Fee, die allem einen neuen Anfang gibt, ist die Natur

    George Sand

  9. Seine Individualität wahren muss man immer, denn was sich nicht durch immer neue Selbsttätigkeit erhält, löst sich auf nach dem allgemeinen Gesetz des Werdens und Vergehens.

    Fanny Lewald

  10. Wie unter den tausend Blättern eine Baumes nicht zwei einander vollkommen gleichen, so bringt jedes Menschenleben neue Erscheinungen in der Liebe zur Entfaltung.

    Fanny Lewald

  11. Alte Werte sind spätestens dann zu hinterfragen, wenn man sie nur noch bewahren kann, indem man auf ihnen beharrt.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  12. Für immer weniger Geld gibt es immer mehr Zahlungsarten.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  13. Um etwas desto gewisser zu gewinnen, muss man stets ein Anderes aufgeben

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  14. Wenn die Gesellschaft nicht die freie Entwicklung der Frau akzeptiert dann muss die Gesellschaft umgestaltet werden

    Elizabeth Blackwell

  15. Es ist gut, sich aus den Verhältnissen herauszulösen, die einem die Luft nehmen

    Paula Modersohn-Becker

  16. Bittere Tränen verwandelt die Liebe in Tränen der Wonne.

    Johann Kaspar Lavater

  17. Wir sehen in den Kunstwerken aller Zeiten es am deutlichsten, wie das Menschengeschlecht sich verändert hat, wie niemals dieselbe Zeit wiedergekommen ist, die einmal da war

    Philipp Otto Runge

  18. Mit jedem Eintritt in eine neue Altersphase erschrickt man anfangs über den Verlust, den sie einem bringt und gewinnt nach einer Weile die Vorzüge lieb, die sie einem verleiht.

    August Pauly

  19. Steif und aufrecht wie Papierschifflein schwimmen die Tagesgrößen auf dem Strom der Zeit dahin. Aber schon bald löst sie der Strom jämmerlich auf.

    August Pauly

  20. Wärme und Kälte unserer Welt, ihr Licht und ihre Dunkelheit gehen von unseren Herzen aus. Sie selbst liegt draussen in ihrem unveränderlichen Wert, in ihrem ewigen Treiben und ihrer ewigen Gleichgülti …

    August Pauly