806 Sprüche — Seite 54
In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.
Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.
Machen Sie sich nichts vor - Ihnen macht sowieso keiner was nach!
Frauen haben viele Fehler; Männer haben nur zwei: alles, was sie sagen und alles was sie tun
Seit er das Sagen hat .... ... fehlen uns die Worte.
Der einzige Nachteil der Ehe besteht darin, dass sie selbstlos macht. Selbstlose Menschen sind farblos.
— Oscar Wilde
Die Menschen verkommen, wenn sie kein Festtagskleid anziehen.
— Thomas Carlyle
Kraftvolle Menschen sind versöhnlich.
— Emil Palleske
Die Frau war Gottes zweiter Fehler.
Lieber ein Loch in der Hose als ein Gewitter im Anzug!
Freiwillig arbeiten ist schlimmer als Sklaverei.
Frauen mögen stürmische Typen lieber als windige.
Frauen machen sich nur deshalb schön, weil das Auge des Mannes besser entwickelt ist als sein Verstand.
Ostern,Ostern,Auferstehen. Lind und leis`die Lüfte wehn. Hell und froh die Glocken schallen: Osterglück den Menschen allen!
Schlechte Nerven sind erblich. Man erbt sie von seinen Kindern.
Fliehst du vor dem Loche, fällst du in den Brunnen.
Was ist der Unterschied zwischen Pessimisten und Optimisten? Ganz einfach: Ein Pessimist ist ein Optimist der nachgedacht hat!
Wir sind die, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt hatten.
Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen
Männer sind wie Sprudelwasser - aufbrausend und geschmacklos
Gott hat die Esel geschaffen, damit sie dem Menschen zum Vergleich dienen können.
— Christian Johann Heinrich Heine
Dem Menschen ist ein Mensch noch immer lieber als ein Engel.
— Gotthold Ephraim Lessing